Flugzeugschlepper der neuesten Generation mit emVIEW-Systemen von Janz Tec

Kategorie: Transport & Verkehr

Seit über 60 Jahren ist „TREPEL“ ein Name, der auf allen Flughäfen dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist. In über 110 Ländern kommen heute die Ladefahrzeuge zum Einsatz, die dort unter härtesten Bedingungen ihre Qualität unter Beweis stellen.

So ist TREPEL heute ein Synonym für Fracht- und Passagierhandling auf höchstem Niveau.

Als neueste Produktlinie hat nun TREPEL die CHAL-LENGER Flugzeugschlepper vorgestellt. Das Aufgabengebiet dieser Schlepper umfasst den klassischen Pushback von Flugzeugen, wie auch das Schleppen auf neue Positionen oder zur Wartung. Hierbei können alle kommerziellen und fast alle militärischen Flugzeuge bedient werden, bis hin zu einem voll beladenem Airbus A380.

Die Produktlinie umfasst verschiedene Modelle um dem jeweiligen Bedarf auf dem Rollfeld gerecht zu werden. Der CHALLENGER 160 ist das kleinste Fahrzeug, das zum Beispiel Maschinen vom Typ Boeing B767 schleppen kann. Das Modell 430 zieht bereits eine voll beladene Boeing B777. Das Flaggschiff ist aber der CHALLENGER 700 dem mit seinem Gewicht von 40 Tonnen ohne Ballast bzw. 70 Tonnen mit Ballast kaum Grenzen gesetzt sind, er schleppt Flugzeuge bis zu einem Gewicht von 600 Tonnen.

Beim Design der neuen Schlepperlinie ist TREPEL viele neue Wege gegangen, so auch beim Design des Führerhauses und der Bedieninstrumente. Statt der bisher üblichen Einzelinstrumente auf dem Armaturenbrett kommt hier ein kleiner Panel-PC von Janz Tec AG zum Einsatz.

Durch den Einsatz eines intelligenten Systems an dieser Stelle sind natürlich auch viel mehr Aufgaben zu realisieren als mit festen Instrumenten. So kommen hier zwei Betriebszustände zum Tragen:

Normalbetrieb – hier stehen dem Fahrer des Schleppers verschiedene Anzeigen zur Verfügung, um ihn beim Betrieb des Fahrzeugs zu unterstützen:

• Motor- und Getriebezustände

• Anzeige des aktiven Lenkprogramms

• Der aktuelle Radstand – da alle Achsen lenkbar sind, ist dies besonders wichtig

• Die Ladekontrolle

• Und natürlich die Standardinstrumente wie bei einem normalen LKW.

Service – das Gerät dient gleichzeitig noch als Hilfe für die Wartung und somit ist kein externes Gerät notwendig, um wichtige Daten zu kontrollieren:

• Anzeige des Fehlerspeichers

• Anzeige von Betriebsstunden und Serviceintervallen

• Hilfen zur Parametrisierung des Fahrzeugs

• Und die Unterstützung bei der Sprachumschaltung

• I/O-Diagnose

• Abfrage von Motor- und Getriebedaten

• …

Bei Projektstart kam ein emVIEW-6T/A400 zum Einsatz, ein kleiner kompakter auf ARM basierender Panel-PC mit einem 6,5“ Display. Wichtige Faktoren für die Wahl dieses Systems waren eine vollständige CAN-Unterstützung und der Einsatz der Soft-SPS CoDeSys V2 nach IEC 61131-3. Mit dem Standardgerät wurde dann auch die Entwicklung gemacht.

Die Entscheidung Janz für den Serieneinsatz fiel dann aber aus anderen Gründen – maßgeblich war hier die schnelle und sehr flexible Reaktion bei zusätzlichen Wünschen von TREPEL. So wurde sichergestellt, dass das System auch im erweiterten Temperaturbereich geliefert werden konnte.

Da das ganze System mit einer Leistungsaufnahme von 9 Watt auch nur wenig Abwärme produziert, lässt sich leicht gewährleisten, dass auch ein Betrieb bei widrigen Umgebungsbedingungen ohne Lüfter möglich ist.

Ein zweiter, sehr wichtiger Faktor war das äußere Erscheinungsbild des Systems – zum einen wurde der Wunsch des Kunden nach einer eigenen kunden-spezifischen Front für das Display schnell umgesetzt. Ein weiterer Punkt war das Display selbst. Die Fahr-zeuge sind mit sehr großen Fensterscheiben ausgestattet, was dazu führt, dass sehr viel Licht in die Kabine einfällt, und damit ein normales Display schwer abzulesen ist.

In Zusammenarbeit mit TREPEL hat dann Janz ein System mit einer sonnenlichttauglichen Anzeige entwickelt und als Serienprodukt umgesetzt.

Und so schleppen heute Fahrzeuge von TREPEL auf der ganzen Welt Flugzeuge mit Hilfe von Rechnertechnik von Janz Tec AG.

Hier können Sie den kompletten .pdf Referenzbericht einsehen.