Geschichte

Nicht alle Unternehmen, die in den 80er Jahren in der Region Paderborn gegründet wurden, waren direkte
"Spin-Offs" der Nixdorf Computer AG. So kamen die Gründer der Janz Elektronik GmbH, unter anderem
Michael Janz als Namensgeber, auch von der damaligen Gesamthochschule und heutigen Universität
Paderborn. Mit guten Ideen und dem notwendigen Know-how gründeten sie ein Unternehmen, das sich
mit der Entwicklung und Produktion von elektronischen Komponenten sowie der dazugehörigen Software
für industrielle Anwendungen befasste.
 
Man begann in gemieteten Räumen in Lichtenau/Westf. Schon bald wurden große Unternehmen auf die kleine Innovations-Schmiede aufmerksam. So beauftragte seinerzeit der heute in seiner damaligen Form nicht mehr existierende AEG-Konzern die Janz GmbH mit der Entwicklung und Produktion von Rechner-Baugruppen, die
u. a. weltweit zur Steuerung von Stahl- und Kraftwerken eingesetzt wurden. Neben Auftragsentwicklungen wurden
stets neue und innovative Produkte für den industriellen Markt konzipiert. So war der Erfolg vorprogrammiert.
 
Wohl im Schatten der unvergessenen und weltbekannten Nixdorf Computer AG wechselte man die Rechtsform
zur Aktiengesellschaft und firmierte das Unternehmen in Janz Computer AG um. Der Erfolg und die ersten Groß-
aufträge führten dazu, dass man sehr bald an die räumlichen, personellen und finanziellen Grenzen stieß.
 
Bereits im Jahr 1985 engagierten sich die heutigen Hauptaktionäre Wilhelm und Matthias Stute bei der damaligen
Janz Computer AG. Sie erkannten die Zukunftsträchtigkeit dieses innovativen Unternehmens und erwarben die Mehrheitsanteile von den Gründern. Als mittelständische Unternehmer übernahmen sie in Vorstand und Aufsichts-
rat Führungsverantwortung und prägten das Unternehmen neu. Mittelständisch denkend sollte das Unternehmen schrittweise international auf die Wachstumsmärkte der Automatisierung ausgerichtet werden und neben der Automatisierungstechnik ein zweites Standbein mit dem Geschäftsbereich „Informationssysteme“ entwickelt werden.
Für diese nachhaltige Neuausrichtung und Weiterentwicklung konnte man im Jahr 1987 Arnulf Lockmann gewinnen.
Als Dipl.-Ing. mit umfassender Managementerfahrung ist er seit 1989 ebenfalls Vorstand und Aktionär der Unternehmensgruppe und prägte und prägt insbesondere den Bereich Automatisierung.
 
Auf diesem soliden Fundament und unter dieser Führung hat sich die heutige Struktur der Janz Gruppe gebildet.
Sie besteht aus der Janz Beteiligungen und Services AG als Holding und Verwaltungsgesellschaft und den
produktiven Töchterfirmen Janz Tec AG und Janz IT AG. Mit der Godyo AG Gruppe in Jena sowie der Stute und
Wagner Consulting AG
in Paderborn wird der Janz Konzern um weitere Töchterfirmen ergänzt. 
 
Eigene Auslandsgesellschaften sind neben einem weltumspannenden Netz von Repräsentanten bereits in
Frankreich und Schweden aktiv.
 
Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die Janz Gruppe mit über 170 Mitarbeitern an acht Standorten einen
Umsatz von über 50 Mio. Euro.
 
1982     Gründung der Janz Elektronik GmbH 
1985     Umwandlung in die Janz Computer AG und Beteiligung durch Wilhelm und Matthias Stute
1989     Neuorganisation in die Unternehmensbereiche Automationssysteme und Informationssysteme
2000     Ausgründung der Janz Informationssysteme AG 
2001     Ausgründung der Janz Automationssysteme AG 
2006     Mehrheitsbeteiligung an der GODYO AG, Jena 
2006     Gründung der S+W Consulting AG, Paderborn 
2007     25-jähriges Firmenjubiläum 
2008     Umfirmierung der Holding in Janz Beteiligungen und Services AG 
2010     Umfirmierung der Janz Informationssysteme AG in Janz IT AG
2011     Umfirmierung der Janz Automationssysteme AG in Janz Tec AG